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Haltung der Bündner Förster zum revidierten Jagdgesetz

09.03.2020

Der Verein Graubünden Wald, der Bündner Forstverein führte bei seinen Mitgliedern eine Umfrage zum revidierten Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (Jagdgesetz, JSG) durch, welches im Mai national zur Abstimmung gelangt. Von den spärlichen Rückmeldungen äusserte sich eine kleine Mehrheit positiv. Dies obwohl sich breite Kreise der Bündner Waldwirtschaft wegen der seit Jahrzehnten ansteigenden Schalenwildbestände von der kantonalen Jagdplanung zunehmend im Stich gelassen fühlen.
Insgesamt antworteten von den 550 Angeschriebenen nur 152 (27.6%). Bei einer Enthaltung wird das neue Jagdgesetz von 87 (57%) Mitgliedern unterstützt und von 64 (42%) abgelehnt. Im revidierten eidgenössischen Jagdgesetz werden unter anderem Kompetenzen zur Bejagung international geschützter Grossraubtiere in Richtung Kantone verschoben. Es wird befürchtet, dass durch schweizweit erleichterte Abschüsse diese willkommenen Verbündeten der Waldbauer im Kampf gegen die überhöhten Schalenwildbestände zurückgebunden werden. Das steht im Widerspruch zu einem aktuellen Positionspapier von Graubünden Wald. Darin wird die Rückkehr der Grossraubtiere im Interesse des Bündner Waldes ausdrücklich begrüsst.

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