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Bundesrat sagt JA zum neuen Jagdgesetz

27.02.2020

Das revidierte Jagdgesetz fördert Schutzgebiete, Zugvogelreservate und Wildtier-korridore. Zudem stärkt es den Schutz von Wildtieren. Das ist wichtig für die Arten-vielfalt. Das revidierte Gesetz bietet überdies einen pragmatischen Umgang mit der wachsenden Zahl an Wölfen. Die Kantone können rechtzeitig Massnahmen ergreifen, um Konflikte zu vermeiden. Der Wolf bleibt aber eine geschützte Tierart, und die Rudel bleiben erhalten. «Die Vorlage ist ein guter Kompromiss», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga bei der Erläuterung der bundesrätlichen Haltung. Am 17. Mai 2020 entscheiden die Stimmberechtigten über das revidierte Jagdgesetz.

Das geltende Jagdgesetz stammt aus dem Jahr 1985. Seither hat sich Einiges geändert: Zum einen bei der Artenvielfalt. Sie ist in den letzten Jahren stark unter Druck geraten. Das revidierte Jagdgesetz dient dazu, verschiedene Wildtiere und ihren Lebensraum besser zu schützen. Zum anderen bietet es eine pragmatische Lösung im Umgang mit dem Wolf, der 1995 in die Schweiz zurückgekehrt ist. 2012 bildete sich das erste Rudel, heute gibt es acht Rudel. Der Wolfsbestand wächst stetig an: 2019 lebten rund 80 Wölfe in unserem Land. Manche Wölfe greifen Schafe und Ziegen an. Jährlich werden 300 bis 500 Tiere gerissen. Betroffen sind auch Herden, die von Zäunen oder Hunden beschützt werden. Denn Wölfe können lernen, Schutzmassnahmen zu umgehen. Und manche Wölfe verlieren die Scheu vor Siedlungen. Das revidierte Jagdgesetz bezweckt, Konflikte zu lindern, die mit dem wachsenden Wolfsbestand einhergehen. Da die Naturschutzverbände das Referendum ergriffen haben, können die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 17. Mai 2020 über das revidierte Jagdgesetz entscheiden.

 

So verbessert das neue Jagdgesetz die Situation für ...